Dass Hunde tatsächlich „so etwas wie Neid“ zeigen können, belegt eine wissenschaftliche Studie des 2008 gegründeten Wolfsforschungszentrums in Grünau (Oberösterreich) und der Universität Wien. Vor allem ungerechte Belohnungen von Artgenossen hatten klare Auswirkungen auf das Verhalten der Tiere, berichtet Studienautorin Dr. Friederike Range von der Universität Wien. Die Biologin beschäftigt sich mit dem Verhalten von Hunden.
Hunde erkennen Ungleichbehandlung In der aktuellen Studie ging es darum zu untersuchen, ob zwei Hunde, die sich gut kennen, sensibel darauf reagieren, wenn sie bei einer Belohnung ungleich behandelt werden. Als Testobjekte wählten die Forscher daher jeweils zwei Hunde, die entweder im selben Haushalt wohnen oder ansonsten miteinander vertraut sind. Der Experimentator, der abgesehen von den Kommandos jeden Kontakt mit den Tieren vermied, forderte mit bewusst monotoner Stimme einfache Kunststücke wie etwa „Pfote-geben“. Die Aufgaben mussten die Hunde teils alleine, teils gemeinsam mit ihrem vierbeinigen Partner ausführen. [...]
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